
Das Goldmund Quartett mit Florian Schötz (Violine), Pinchas Adt (Violine), Christoph Vandory (Viola) und Raphael Paratore (Violoncello) gastiert auf den wichtigsten Konzertbühnen der Welt.
Das Goldmund Quartett, von der Süddeutschen Zeitung für ihr „exquisites Spiel“ und ihre „vielschichtige Homogenität“ gelobt, begeistert weltweit mit seiner Innerlichkeit, einer präzisen Intonation und Phrasen, die bis ins kleinste Detail ausgearbeitet sind. Diese Qualitäten zeigen sich in ihren feinseligen Interpretationen sowohl klassischer als auch zeitgenössischer Werke der Kammermusik.
Die Höhepunkte der Saison 2025/26 umfassen eine umfangreiche USA-Tournee mit Konzerten in Boston, Houston und Miami sowie Meisterkurse in Zusammenarbeit mit der Tokyo University of the Arts. Darüber hinaus kehrt das Quartett zu renommierten Festivals zurück, darunter die Schubertiade Hohenems, das Schleswig-Holstein Musik Festival und das Rheingau Musik Festival, wo es gemeinsam mit Martynas Levickis auftreten wird. Weitere Engagements beinhalten Auftritte in der Alten Oper Frankfurt mit Raphaela Gromes, der Liederhalle Stuttgart sowie Konzerte in Leiden und Warschau. Zudem wird das Quartett mit Sabine Meyer für Konzerte in Grünwald und Bamberg zusammenarbeiten und mit Fazil Say bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci auftreten. Im Juni 2026 kuratiert das Quartett die zweite Ausgabe seines eigenen Kammermusikfestivals im Kloster Irsee und setzt damit sein Engagement für künstlerische Zusammenarbeit und musikalische Entdeckungen fort.
Zusammenarbeiten mit Komponisten wie Kaan Bulak, Jörg Widmann und anderen belegen ihr Engagement für die Komposition und Aufführung zeitgenössischer Musik. Diese Bemühungen sowie Bildungsprojekte werden vom Förderverein Goldmund Quartett e.V. unterstützt.
Das Goldmund Quartett ist mit Künstlern wie Jörg Widmann, Ksenija Sidorova, Sabine Meyer, Pablo Ferrández, Nino Gvetadze, Noa Wildschut, Martynas Levickis, Maximilian Hornung, Elisbeth Brauß, Christian Gerhaher und Fazil Say aufgetreten.
Ihr zuletzt veröffentlichtes Album Dahoam ist eine musikalische Erkundung ihrer bayerischen Herkunft, umgesetzt durch eine innovative Mischung aus Volks- und klassischer Musik. Bekannt für ihre enorme musikalische Vielseitigkeit, enthalten die Alben des Quartetts sowohl traditionelle klassische als auch zeitgenössische Werke – von Schubert und Mendelssohn bis Wolfgang Rihm und Dobrinka Tabakova. Das 2023 veröffentlichte Album Prismavereint zeitgenössische Werke von Arvo Pärt, Philip Glass und Uno Helmersson sowie zwei neu in Auftrag gegebene Stücke von Pascal Schumacher und Sophia Jani.
Im Jahr 2016 wurde das Goldmund Quartett mit dem Bayerischen Kunstförderpreis sowie dem Karl-Klinger-Preis des ARD-Musikwettbewerbs ausgezeichnet. Als Gewinner des International Wigmore Hall String Quartet Competition und des Melbourne International Chamber Music Competition im Jahr 2018 wurde das Ensemble von der European Concert Hall Organisation als „Rising Stars“ für die Saison 2019/20 nominiert.
Seit 2019 spielt das Quartett auf dem legendären „Paganini-Quartett“ von Antonio Stradivari, das von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird. Im März 2020 wurde das Ensemble zudem mit dem Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet.
Neben Studien an der Hochschule für Musik und Theater in München und bei Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, u.a. Günter Pichler an der Escuela Superior de Música Reina Sofia und dem Artemis Quartett in Berlin, gaben Meisterkurse und Studien bei Mitgliedern des Hagen-, Borodin-, Belcea-, Ysaye- und Cherubini Quartetts, Ferenc Rados, Eberhard Feltz und Alfred Brendel dem Quartett wichtige musikalische Impulse.





