1001 Nacht: Konzertlesung mit Scheherazade

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Die Geschichte des Königs mit seinem Falken, die Geschichte der drei Kalender und die Siebente Reise Sindbads – Rimsky-Korsakovs Scheherazade führt das Jugendsymphonieorchester Oberfranken (JSO) am Ostermontag (6.4.2026, 18 Uhr) in der Konzert- und Kongresshalle in Bamberg als sinfonisches Werk und als Lesung auf. Die in Bamberg bestens bekannte Schauspielerin Aline Joers liest begleitend Episoden aus 1001 Nacht, dem Klassiker der Weltliteratur.

Die Sinfonische Suite des russischen Komponisten Rimsky-Korsakow ist von der orientalischen Kultur inspiriert und erzählt Geschichten der Heldin Scheherazade. Rezitatorin ist Aline Joers, Ensemblemitglied im Theater im Gärtnerviertel (TiG) in Bamberg und gemeinsam mit Valentin Bartzsch Künstlerische Leiterin des Theaters.

Das berühmte Konzertmeistersolo wird Elisabeth Schöneck spielen. Sie freut sich darauf, auch in diesem Jahr wieder als Konzertmeisterin und Scout Teil des Projektorchesters zu sein: „Wenn junge, talentierte Musikerinnen und Musiker zusammenkommen, entsteht eine besondere Spannung – eine Energie, die trägt, verbindet und in den Konzerten Momente hervorbringt, die immer wieder neu berühren und staunen lassen“. Die Violinistin wurde bereits bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter die International Violin Competition Amigdala.

„Rund 100 junge Musikerinnen und Musiker, intensive Probentage im Schullandheim in Pottenstein, viel Organisationsarbeit, ein engagierter Dirigent, versierte Orchesterdozenten, große Begabung, Spaß am Miteinander – das macht den Erfolg des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken aus“, erklärt Bezirkstagspräsident Henry Schramm.

Krönender Abschluss der intensiven Probentage im Orchesterkurs von Haus Marteau ist die kleine Tournee der jungen Künstler im Alter von 14 bis 25 Jahren, die mit dem Konzert in Bamberg endet.

„Wir haben dieses Jahr ein besonderes Programm im Gepäck, das gut zum Fabulieren einlädt, geht es doch bei Isolde und Scheherazade um Frauenfiguren, Heldinnen in den musikalischen Erzählungen“, so JSO-Dirigent Till Fabian Weser. „Und aus Anlass der 150-Jahr-Feier des Grünen Hügels haben wir als Besonderheit mit der Sopranistin Aleksandra Gawrych eine große Stimme im Orchester“, fährt der Dirigent fort.

Neben Rimsky-Korsakovs Scheherazade stehen im Joseph-Keilberth-Saal Mozarts Konzert für Oboe und Orchester sowie Vorspiel und Liebestod aus Wagners Tristan und Isolde auf dem Konzertprogramm. Mit der jungen Oboistin Antonia Greifenstein setzt das Orchester die erfolgreiche Förderung junger Solistinnen und Solisten aus den eigenen Reihen fort.

Der Orchesterkurs von Haus Marteau möchte jüngere Besucher für Musik begeistern, deshalb ist der Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre frei. Der Bezirk Oberfranken hält den Eintrittspreis allgemein bewusst niedrig, um auch vielen Familien den Besuch des Konzerts zu ermöglichen (Vorverkauf regulär 10, ermäßigt 7 €, Abendkasse regulär 12, ermäßigt 9 €). Karten gibt es online (https://jso-oberfranken.de/konzerte/) und an der Abendkasse.

 

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